Stadtgefühl
So fühlt sich Gjirokastra an
Gjirokastra strahlt eine unvergleichliche, fast schroffe Erhabenheit aus. Die trutzigen Steinhäuser mit ihren grauen Schieferdächern schmiegen sich wie Adlernester an die steilen Berghänge. Über allem wacht die mächtige Festung als steinerne Wächterin des Drino-Tals. In den gewundenen Gassen des Alten Basars riecht es nach Holz und alter Geschichte. Die Menschen begegnen Gästen mit einer stolzen, aber sehr herzlichen Gastfreundschaft. Jeder Blick in die Tiefe des Tals offenbart die dramatische und faszinierende Schönheit dieses Ortes.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Stadt blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück, die von byzantinischen und osmanischen Einflüssen tief geprägt wurde. Im neunzehnten Jahrhundert erlebte die Architektur durch den Bau der großen Herrenhäuser eine Blütezeit. Als UNESCO-Welterbestadt bewahrt sie das Erbe einer einzigartigen städtebaulichen Tradition. Der Schriftsteller Ismail Kadare verewigte seine Heimatstadt in weltberühmten Romanen. Traditionelle albanische Volksmusik und Handwerkskunst werden von den Bewohnern mit Stolz gepflegt. Das historische Bewusstsein ist in jedem der alten Steinhäuser spürbar.