Stadtgefühl
So fühlt sich Balmaseda an
Balmaseda verströmt das erhabene und stimmungsvolle Flair einer stolzen mittelalterlichen Handelsstadt. Die historische Kulisse mit der alten Steinbrücke und den engen Gassen wirkt wie aus der Zeit gefallen. Auf der Plaza de San Severino herrscht eine lebendige, gastfreundliche Atmosphäre bei Kaffee und Wein. Das Rauschen des Flusses Kadagua begleitet Spaziergänger auf Schritt und Tritt durch den Ort. Umgebende grüne Bergflanken verleihen dem Tal eine geschützte und heimelige Ausstrahlung. Die Bewohner pflegen ihre reichen Traditionen mit grosser Leidenschaft und Herzenswärme. Ein gemächliches, genussvolles Tempo bestimmt den Alltag in den Gassen.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte Balmasedas begann offiziell im Jahr 1199, als Don Lope Sánchez de Mena ihr als erster Stadt im Baskenland Stadtrechte verlieh. Als wichtiger Zollposten und Handelszentrum an der Route zwischen Kastilien und den baskischen Häfen erlangte sie grossen Reichtum. Die berühmte Brücke Puente Viejo diente über Jahrhunderte als befestigtes Tor und Zollerhebungsstelle. Sakrale Bauten wie die Kirche San Severino zeugen vom Wohlstand der Bürger jener Epochen. Die Tradition der Karwoche mit den berühmten Passionsspielen zieht alljährlich tausende Besucher an. Bekannt ist die Stadt auch für die Putxera, einen traditionellen Bohneneintopf der Eisenbahnheizer. Die baskische Kultur und das historische Bewusstsein sind tief in der Bevölkerung verwurzelt.